Berichte aus den kfd's

kfd St. Walburga Meschede 

Zur 1. Mitarbeiterrunde nach der Vakanzzeit trafen sich An-fang Juli über 30 Frauen der kfd-St. Walburga. Neben vielen Informationen gab es Gelegen-heit, über die aktuellen Themen der Kirche miteinander ins Ge-spräch zu kommen. Es wurde sehr angeregt und durchaus kontrovers miteinander dis-kutiert. Bei kühlen Getränken, Knabbereien und dem vergnüglichen Theaterstück “ Kutten machen Mönche“, das die Theatergruppe der kfd zur Aufführung brachte,   klang dieser informative und spannende Abend sehr unterhaltsam aus. B. Frings

kfd St. Margaretha Ramsbeck 

Am 18. Mai feierte die kfd Ramsbeck ihr 100-jähriges Jubiläum. Nach dem Festgottesdienst konnte die 1.Vorsitzende B. Bültmann 150 Gäste in der schön ge-schmückten Schützenhalle begrüßen. Im Anschluss an die Begrüßung stellte die Chorgemeinschaft ihr Können unter Beweis. Ein Auftritt der "Blaumeisen" - der Karnevalstruppe der KFD -  durfte ebenfalls nicht fehlen. Nach einer kurzen Pause und einem Imbiss bildete der Vortag von Anne Karen Humpert den Höhepunkt. Anhand von Fotos und Dokumenten zeigte sie die Entwicklung der KFD Ramsbeck von 1919 bis jetzt auf und machte deutlich, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement der Frauen in Kirche und Gesellschaft in den vergangenen 100 Jahren war und auch heute noch ist.

 

Wahre Lachsalven erzeugte dann der Auftritt von "Anton und Lisebeth", zwei ehemaligen Blaumeisen und langjährigen Mitarbeiterinnen der KFD. Nach dem Schlussauftritt der Chorgemeinschaft dankte Frau Bültmann noch einmal allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung dieser Festveranstaltung mitgeholfen hatten. Alle Anwesenden waren sich einig: Es war ein sehr schönes und gelungenes Fest. B. Bültmann

kfd St. Walburga Meschede 

Foto: Birgit Knippschild

Aufbruch nach vorn  - 

kfdSt. Walburga mit neuem Leitungsteam

 

Zahlreiche Frauen der kfd St. Walburga waren Anfang Mai der Einladung  zur Mitgliederver-sammlung im Saal des Jugend-heims gefolgt.

Nach einem Jahr der Vakanz hat sich ein neues Leitungsteam gefunden, das sich der großen Runde vorstellte und sich dann dem Votum der Frauen stellte. Einstimmig wurden Ingrid Werner-Bücker, Brigitte Frings und Gisela Fildhaut von den rund 70 anwesenden Frauen gewählt. Annette Gierse wird das neue Team als Kassiererin unterstützen.

Roswitha Gadermann als Beauftragte des Pastoralen Raumes für Frauenarbeit dankte Ingrid Werner-Bücker für ihre Arbeit als Vakanzbeauftragte seit April 2018 ebenso wie Doris Sommer und Lydia Webelhaus, die in dieser Zeit kommissarisch die Mitgliederverwaltung und die Kassenführung sicherstellten.

 

Nach der Wahl gab das neue Leitungsteam einen Ausblick auf geplante Aktivitäten im Zeitraum 2019 / 2020. Neben musisch-kreativen Angeboten (offenes Singen, Buchtipps, Lange Nacht ) sollen auch aktuelle Themen aus Kirche und Gesellschaft aufgegriffen werden. So ist eine Beteiligung an der bundesweiten Aktionswoche der kfd im September zu dem Thema „Geschlechtergerechte Kirche“ geplant.

Für die Reisegruppe der kfd St. Walburga wies Elisabeth Schmidt  auf die nächsten geplanten Fahrten hin. Am 21./22. September 2019 sind noch Plätze frei für eine 2-Tages-Tour ins Rhein-Main-Gebiet. Im Oktober 2020 ist eine Fahrt nach Assisi auf den Spuren großer Ordensgründer geplant, die auch nach Siena und Perugia führen wird.

Der Abend, der von einer  optimistischen, fröhlichen Aufbruchsstimmung geprägt war, fand seinen Abschluss in lockeren Gesprächen bei Getränken und  kleinen Snacks. G. Fildhaut 

 

„Hab mein Wagen voll geladen…“

Mit der kfd St. Walburga in die Sächsische Schweiz

 

„…..voll mit fröhlichen, reiselustigen Frauen!“ Vom 16. bis 19. Mai fuhren wir mit 44 Frauen ins Elbsandstein-gebirge.

Herr Wiese von Knipschild-Reisen fuhr uns am Morgen des 16. Mai Richtung Osten. Unser erster Programmpunkt war, wie schon manches Mal, das tolle Frühstück im Hotel „Schwarzer Adler“ in Bad Heiligenstadt. Von dort aus fuhren wir zur Besichtigung der eindrucksvollen Frauenkirche nach Dresden, um gegen Abend das schöne Parkhotel in Neustadt/Sachsen zu beziehen, dessen Betten und Verpflegung ausgesprochen gut war.

                  Die nächsten Tage hatten es in sich: wundervolle Ausblicke von verschiedenen Punkten auf die Landschaft des Elbsandsteingebirges, geschichtsträchtige Orte entlang der Elbe, eine Fahrt mit dem Schiff von Pirna nach Bad Schandau, das romantische Kirnitzschtal, mit seiner wie verloren wirkenden Straßenbahn mitten im Wald. Die Festung Königstein, deren Ausmaß alle faszinierte. All dies erlebten wir unter der sehr fachkundigen, humorvollen Leitung unseres Reiseleiters Karl. Am Sonntag zum Schlussbesuchten wir das Aschenbrödelschloss- die Moritzburg bei Dresden.

 

Petrus hatte ein Einsehen mit uns. Wunderbares Wetter und angenehme Temperaturen machten die Besichtigungen und Touren zu einem besonderen Erlebnis. Es war schön zu sehen, dass alle, die mitfuhren, Interesse füreinander hatten, also schnell eine Gemeinschaft entstand. Lustig ging´s her, kleine Schnäpschen halfen dabei schon mal nach, so dass am Ende das Fazit stand: „Es war toll, wir fahren wieder mit euch!“ Darüber haben sich Lydia Webelhaus und Elisabeth Schmidt am meisten gefreut, hatten sie doch die Feuerprobe bestanden, nachdem Helma Ungemach nach 25 Jahren die Leitung der Reisen abgegeben hatte. Ein herzliches Dankeschön geht auch an Markus Bigge von Knipschild-Reisen für die tolle Planung und Zusammenarbeit. E. Schmidt

kfd Mariä Himmelfahrt 

Zu einem alternativen Gottesdienst anlässlich der Aktion Maria 2.0 - dem Kirchen-mstreik der katholischenFrauen  hatten sich rund 200 Frauen und Männer aus der Region vor der Kirche Mariä Himmelfahrt versammelt.
Angesichts der sich leerenden Kirchen, betroffen vom Miss-brauchsskandal und verkrusteten Macht- und Kommunikationsstrukturen, brachten sie dort die Sorge um ihre Kirche zum Ausdruck. In der Gemeinde Mariä Himmelfahrt unterstützen Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand und kfd die Aktion, die in Münster entstand und von dort Kreise zieht.

 

Auch die Besucher des Gottesdienstes kamen nicht nur aus Meschede, sie reisten auch aus dem Raum Schmallenberg und Warstein an. Auch die Pfarrgemeinde St. Jakobus Remblinghausen und die Mescheder Caritas unterstützen den Kirchenstreik offiziell.
Der Gottesdienst war der Auftakt der Aktionswoche, in der die Frauen keine Kirche betreten und keine Ehrenämter ausüben wollten, um so ein Zeichen zu setzen für die fehlende Gleichberechtigung in der katholischen Kirche.

 

Schon am Freitag zuvor hatten sie auf dem Markt über die anstehende Aktionswoche informiert. Am Montag kamen dann zu einem Austausch noch einmal 36 Christen im Kirchenzentrum zusammen, um über die Aktion, ihren Ärger und ihre Hoffnungen auf Erneuerung zu diskutieren.

 

Als Ergebnis formulierten sie:

Wir wollen auf Augenhöhe mit allen kirchlichen Ebenen ins Gespräch kommen.

Wir fordern, dass die Stellung der Frau in der Kirche sich verändert.

Wir fordern den Zugang der Frauen zu allen Ämtern.

Wir fordern eine Anpassung der kirchlichen Sexualmoral an die heutige Zeit.

Wir protestieren nicht gegen die Priester vor Ort. Wir wünschen uns, dass sie sich mit uns für die Erneuerung der Kirche einsetzen!

 

Im Anschluss ist nun - nach einem Vorgespräch mit Pfarrer Michael Schmitt - zeitnah ein Gespräch mit Haupt- und Ehrenamtlichen im Pastoralen Raum geplant.

kfd Remblinghausen 

Initiative Maria 2.0

-das sind alle, denen ihre Kirche zu sehr am Herzen liegt, als dass der stillschweigende Austritt eine Alter-native wäre

Frauen und Männer der Jakobus-gemeinde und umliegenden Orten waren der Einladung des Pfarrge-meinderates und der Frauen-gemeinschaft gefolgt nach der Bittprozession am Vorabend des Festes Christi Himmelfahrt ein Zeichen zu setzen und bewusst draußen vor der Kirche gemeinsam zu beten und zu singen.

Aus Sorge um die Zukunft der Kirche wird eine Erneuerung der Kirche gefordert, d.h. unter anderem, dass das Pflichtzölibat abgeschafft werden soll und wiederum Frauen hauptamtliche Positionen einnehmen dürfen. 

kfd St. Joseph Ostwig

Zur Jahreshaupt-versammlung der kfd Ostwig konnte die 1. Vorsitzende Frau Monika Kreutzmann 63 Frauen begrüßen.  Die Hauptpunkte waren Neuwahlen, Verab-schiedungen und Jubilarehrungen.

Nach 8 Jahren Vorstandsarbeit stellte sich die 1. Kassiererin, Frau Elke Köster, nicht mehr zu Wahl. Frau Kreutzmann dankte ihr für die hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahren. Von ihr wurden nicht nur Niederschriften, Einladungen (optisch aufgewertet durch passende Fotos und informativen Erläuterungen), Programme etc. geschrieben, sie beteiligte sich auch sehr aktiv an den kirchlichen Veranstaltungen. Neu gewählt als ihre Nachfolgerin wurde einstimmig Frau Birgit Middel aus Ostwig. 

Frau Doro Brenzel stellte sich  zur Wiederwahl und wurde ebenfalls einstimmig gewählt. 

Frau Hildegard Schrewe wurde nach 29 Jahren als Bezirksfrau verabschiedet. Monika Kreutzmann dankte ihr ebenfalls für ihre umfangreiche Hilfe und Mitarbeit in dieser Zeit. Sie war immer da, wenn zwei helfende Hände gebraucht wurden.  Ihre Nachfolgerin wurde Frau Steffi Tönnesmann, ebenfalls aus Ostwig. Betont wurde auch mal, dass sich gerade in der heutigen Zeit doch immer wieder Frauen bereit erklären, ehrenamtliche in der kfd Ostwig tätig zu sein.

Insgesamt 24 Frauen wurden für ihre 25-, 40-, 50-, 55- und sogar 65-jährige Mitgliedschaft in der kfd geehrt. Sie erhielten eine Urkunde und als kleines Dankeschön eine Rose. Foto: privat

kfd Velmede

Die kfd St. Andreas Velmede traf sich Mitte März zur Mitglieder-versammlung im Pfarrheim. Zuvor wurde in der Pfarrkirche ein Kreuzweggebet abgehalten. Nach einem gemütlichen Kaffee-trinken stellte Bettina Heidbreder die Chronik des vergangenen Jahres vor und alle waren über-rascht, wie vielfältig die Veran-staltungen übers ganze Jahr ver-teilt für interessierte Frauen waren. Viele „Klassiker“, aber auch viele neue Angebote wurden gern von den Frauen angenommen. Das umfangreiche Programm für das laufende Jahr bietet u.a. an „Besuch beim Künstler Suberg, Besichtigung der Firma GEFU, E-Bike-Stadtführung in Meschede, Olsberger Gipfelkreuztour, Kinoabend“. Die monatlichen Wanderungen/Besichtigungen der mobilen Frauen werden immer in der Presse bekanntgegeben . Bei den sich anschließenden Wahlen wurden Bettina Heidbreder, Anke Salinus und Ingrid Wiese einstimmig wiedergewählt. Die Versammlung dankte dem Vorstandsteam für seine engagierte Arbeit mit einem großen Applaus und einem Blumenstrauß.          Foto: kfd Velmede