Einladungen aus den Klöstern

Instawalks in den Klosterkirchen

Das Teilen in sozialen Netzwerken passt dem Missionsgedanken

 

Anlässlich des Weltmissionsmonats im Oktober 2019 laden die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel aus dem Bergkloster Bestwig und die Benediktiner aus der Abtei Königsmünster zu zwei „Instawalks“ in ihre Kirchen ein. In der Dreifaltigkeitskirche des Bergklosters findet er am Dienstag, 15. Oktober, um 19.30 Uhr statt. In der Abteikirche Königsmünster eine Woche später, am Dienstag, 22. Oktober, ebenfalls um 19.30 Uhr.

 

Bei einem sogenannten Instawalk können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Kirchen Fotos machen und direkt auf im sozialen Netzwerk Instagram veröffentlichen. In Deutschland nutzen mittlerweile über zehn Millionen – überwiegend junge – Menschen diesen Dienst, bei dem das Bild wichtigstes Element ist. Über das Teilen von Inhalten wird, ähnlich wie bei Facebook, schnell eine große Zahl von Menschen erreicht.

 

„Diese moderne Technik passt gut zum Thema Mission“, sagt Schwester Aloisia Höing, Leiterin der Missionszentrale im Bergkloster – „denn auch in der Mission geht es ums Teilen: darum, den Glauben weiterzugeben.“ Und Pater Maurus Runge, der für die Abtei Königsmünster die Missionsprokur leitet und dort die sozialen Medien der Benediktiner betreut, ergänzt: „In der Mission geht es um Verkündigung. Hier werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Instawalks zu Verkündigern. Sie bringen wesentliche Motive und damit auch Botschaften aus den Kirchen nach draußen.“

 

Beide Ordensgemeinschaften wollen den Besucherinnen und Besuchern in den Kirchen interessante Perspektiven eröffnen und auch Motive anbieten, die der Öffentlichkeit in dieser Form nicht immer zugänglich sind. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Interessierte sind an den beiden Dienstagabenden in den Klöstern willkommen.

 

 

Stationsgang von Kloster zu Kloster

Außerdem wird es am Sonntag, 20. Oktober, einen Stationsgang von Kloster zu Kloster geben. Um 15 Uhr macht sich die Gruppe von der Abtei Königs-münster auf den Weg zu Mescheder Bahnhof, um von dort aus nach Bestwig zu fahren. Vom Bestwiger Bahnhof geht es zu Fuß weiter zum Bergkloster.

Mehrere Stationen laden zum Nachdenken über das eigene Leben ein: So geht es etwa vor der Mescheder Post um das Thema Kommunikation und vor einem Bestwiger Supermarkt um das eigene Konsumverhalten. Den Abschluss des Stationsgangs bildet die Vesper im Bergkloster Bestwig.

Interessierte sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Abtei Königsmünster

Beichtgelegenheiten:

mittwochs: 10 – 12 Uhr (Beichtgespräche)
freitags: 15 – 17 Uhr

Aktuelle Termine 

27. Oktober – Weltmissionssonntag:

Gast ist P. Prior John Kaippallimyalil OSB aus der Gemeinschaft der Missions-benediktiner in Kumily, Indien. Er wird mit einigen Brüdern die Eucharistiefeier um 9.30 Uhr im syro-malabarischen Ritus feiern. Anschließend Begegnung im AbteiForum

 

Do 31.10. 20.00 Uhr Feierliche Vigil

Fr 1.11. Allerheiligen: 6.45 Uhr Laudes, 9.30 Uhr Eucharistiefeier, 17.45 Uhr Vesper mit Aussetzung

Sa 2.11. Allerseelen 12.00 Uhr Mittagshore mit Gräbersegnung

So 3.11. 16.30 Uhr Abschlusskonzert Sauerlandherbst in der Abteikirche, daher keine Vesper und keine Komplet

Bergkloster Bestwig

Aktuelle Termine

Fr 1.11. Allerheiligen:  9.00 Uhr Eucharistiefeier, 15.00 Uhr Totengedenken (Kirche) mit Gang zum Friedhof

 

Papst Franziskus hat den Monat Oktober in diesem Jahr zum Außerordentlichen Missionsmonat erklärt. Dazu gibt es bei uns verschiedene Veranstaltungen:

Di, 15.10. ab 19.30 Uhr Führung in der Kirche und Instawalk, bei dem die Teilnehmer fotografieren und die Fotos ins Internet stellen können - Eine  moderne Form der Verkündigung. Die gleiche Veranstaltung findet am 22.10. um 19.30 Uhr in der Abtei Königsmünster statt.

Sa  20.10. Stationsgang:. Beginn 15.00 Uhr in der Abtei Königsmünster. Weitere Stationen sind bei der Post, bei der Bahn. Dann geht es mit dem Zug nach Bestwig, dabei Gespräch über Erfahrungen im Superladen. Station am Rathaus. Abschluss mit der Vesper im Bergkloster.

 

Do 7.11. Forum Weltkirche. 19.00 Uhr Vortrag zum Thema: „Lust auf Kirche? – Unter der Asche glüht ein Feuer.“ Mit Monsignore Ullrich Auffenberg, Sr. Mariotte Hillebrand und Sr. Aloisia Höing

 

Ab 18.10. Ausstellung von Bildern von Schwester Maria Ignatia im Rathaus Bestwig 

Interreligiöse Meditation 

Die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel laden ein zur  interreligiösen Meditation an wechselnden Orten. Willkommen sind alle, „die eine Sehnsucht nach Transzendenz spüren, ganz unabhängig von ihrer Religion oder Weltanschauung“, erklärt Initiatorin Schwester Maria Ignatia Langela aus dem Bergkloster. Im gemeinsamen Schweigen wolle man die natürlichste und einfachste Form des gemeinsamen Betens erfahren.

Die Meditationen finden seit September 2016 alle zwei Monate an wechselnden
geistlichen Orten statt. Bislang trafen sich immer 30 bis 40 Interessierte zuerst im Bürgertreff des Bestwiger Rathauses, dann im Bergkloster Bestwig, in der Mescheder Moschee und im buddhistischen Zentrum Arnsberg.

Der nächste Termin ist Donnerstag, 14. November um 19 Uhr in der Evangelischen Petruskirche in Ramsbeck. 

 

Nähere Informationen gibt auch Schwester Maria Ignatia im Bergkloster Bestwig unter Tel. 02904 808 339.                                                         11.5.2018

Bibelerzählnacht: „Kino für Kopf und Herz“ 

Foto: SMMP/Bock

Am Samstag, 26. Oktober, laden die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel von 20 bis 22 Uhr zu einer Bibelerzählnacht ins Bergkloster Bestwig ein. An vier Orten in der Dreifaltigkeitskirche werden dann Geschichten aus der Heiligen Schrift vorgetragen.

 

Dieser Abend bildet den Abschluss der bereits neunten Bibelerzähler-Ausbildung im Bergkloster Bestwig. In ungewohnter Weise interpretieren die 14 Teilnehmerinnen und -teilnehmer in den zwei Stunden ihre biblischen Geschichten an verschiedenen Orten der Dreifaltigkeitskirche. Kursbegleiterin Schwester Maria Ignatia Langela erklärt: „Wir erzählen frei nach den Vorgaben der Heiligen Schrift. Das ist wie Kino im Kopf und im Herzen.“ Dabei nehmen die Erzählerinnen und Erzähler ungewohnte Perspektiven ein. Sie geben die Geschichten so wieder, als erlebten sie diese gerade mit.

 

Fortbildungsleiter Pfarrer Dirk Schliephake erläutert: „Wir wollen, dass man denkt: Diese spannenden Geschichten muss ich doch selbst wieder einmal lesen.“ Dabei hole der lebendige Vortrag die Ereignisse und Themen in die Gegenwart. Somit bilde die Erzählkunst die Brücke von einer Welt in die andere – „hin zu du denen, die vor uns gelebt, geglaubt und gehofft haben.“ In der Urkirche sei die Weitergabe der Schrifttexte auf diese Weise üblich gewesen.

 

Der Eintritt zur Bibelerzählnacht ist frei. Eingeladen sind Erwachsene, aber auch Kinder ab etwa zehn Jahren. In der Pause nach etwa einer Stunde werden Brot, Wasser, Saft und Wein gereicht.