Einladungen aus den Klöstern

Abtei Königsmünster

Beichtgelegenheiten:

mittwochs: 10 – 12 Uhr (Beichtgespräche)
freitags: 15 – 17 Uhr

Aktuelle Termine: 

So 16.12.      Johann Sebastian Bach (1685-1750), Weihnachtsoratorium:

                     16.30 Uhr: Familienkonzert und
                     19.00 Uhr: „Jauchzet, frohlocket“ und Kantaten 4-6.

                     Interpreten: Projektchor des Ev. Kirchenkreises Arnsberg,

                      Leitung: KMD Gerd Weimar

Mo 24.12.     17.00 Uhr Vesper,  21.00 Uhr Christmette

Di  25.12.      9.30 Uhr Pontifikalamt, 17.45 Uhr Vesper mit sak. Segen

Mi  26.12.      9.30 Uhr Konventamt, 17.45 Uhr Vesper mit sak. Segen

Mo  31.12.     17.45 Uhr Vesper mit Te Deum

Di   1.1.          17.45 Uhr Pontifikalamt und Vesper

Sa  5.1.          20.00 Uhr Vigil   (keine VA-Messe!)

So  6.1.         10.30 Uhr Pontifikalamt mit Gelübdeerneuerung  

                      17.45 Uhr Vesper mit sak. Segen

Sa 12.1.         17.30 Uhr VA-Messe, 18.30 Uhr Vesper, 20.00 Uhr Vigil

So 13.1.        9.30 Uhr Pontifikalamt mit Profess,

                     17.45 Uhr Vesper mit sak. Segen

Bergkloster Bestwig

Aktuelle Termine

Mo 24.12.    19.00 Uhr Christmette (keine Vesper um 18.00 Uhr)

Di   25.12.    10.00 Uhr Festhochamt

Mi   26.12.    9.00 Uhr Eucharistiefeier

Do  27.12.    7.30 Uhr Eucharistiefeier mit Segnung des Johannes-Weins,

                    17.30 Uhr Vesper

Fr   28.12.    7.30 Uhr Eucharistiefeier

Sa  29.12.    7.30 Uhr Eucharistiefeier

So  30.12.    9.00 Uhr Eucharistiefeier

Mo 31.12.    7.30 Uhr Eucharistiefeier, 19.00 Uhr Vesper mit Jahressrückblick

Di    1.1.      10.00 Uhr Eucharistiefeier

Mi 2. + Do 3.1.  18.00 Uhr Abendmesse mit integrierter Vesper

Fr  4.1.         7.30 Uhr Eucharistiefeier

Sa 5.1.        10.30 Uhr Eucharistiefeier mit Feier der 1. Profess von Sr. Prisca                         Dungdung. Herzliche Einladung!

So 13.1.      7.30 Uhr Eucharistiefeier 

Interreligiöse Meditation 

in iDie Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel laden ein zur  interreligiösen Meditation an wechselnden Orten. Willkommen sind alle, „die eine Sehnsucht nach Transzendenz spüren, ganz unabhängig von ihrer Religion oder Weltanschauung“, erklärt Initiatorin Schwester Maria Ignatia Langela aus dem Bergkloster. Im gemeinsamen Schweigen wolle man die natürlichste und einfachste Form des gemeinsamen Betens erfahren.

Die Meditationen finden seit September 2016 alle zwei Monate an wechselnden
geistlichen Orten statt. Bislang trafen sich immer 30 bis 40 Interessierte zuerst im Bürgertreff des Bestwiger Rathauses, dann im Bergkloster Bestwig, in der Mescheder Moschee und im buddhistischen Zentrum Arnsberg.

Der nächste Termin ist Donnerstag, 10. Januar 2019 um 19 Uhr in der 

Alten Synagoge, Meschede.

Nähere Informationen gibt auch Schwester Maria Ignatia im Bergkloster Bestwig unter Tel. 02904 808 339.                                                         11.5.2018

Schwester Judith Beule legt zeitliche Profess ab

Vor Generaloberin Schwester Maria Thoma Dikow erklärt Schwester Judith ihre Bereitschaft, die Profess abzulegen und sich für zwei weitere Jahre an die Gemeinschaft zu binden. Foto: SMMP/Ulrich Bock

 

Schwester Judith Beule hat im Bergkloster Bestwig ihre erste zeitliche Profess abgelegt. Damit beendet die Schmallenbergerin ihre Ordensausbildung – das sogenannte Noviziat. „Profess bedeutet öffentliche Äußerung. Wir freuen uns, dass Schwester Judith sich zu dieser Gemeinschaft bekennt und diesen Schritt mit uns geht“, erklärt Provinzoberin Schwester Johanna Guthoff. In diesem liturgischen Ritus erneuert die Schwester ihre Ordensgelübde und bindet sich für die nächsten zwei Jahre an die Gemeinschaft, die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel. Einige Jahre später erfolgt eine zweite zeitliche und schließlich die Ewige Profess. Als äußeres Zeichen erhielt Schwester Judith von Generaloberin Schwester Maria Thoma Dikow das Ordenskreuz, den Ring und den schwarzen Ordensschleier.

Das Foto auf der Einladungskarte zu der Professfeier zeigte einen Weg mit einer Brücke im Hintergrund. In seiner Predigt wünschte Pater Guido Hügen aus der Abtei Königsmünster Schwester Judith, dass in ihrem weiteren Leben immer Brücken da sein mögen, wenn Hindernisse kommen: „Das können Menschen sein, die hinter Dir stehen und auch Gott, der Dich auf deinem Weg begleitet.“

Solche Brücken hat die 26-Jährige auch in ihrem bisherigen Leben gefunden: „Die zurückliegenden beiden Jahre seit meiner Einkleidung im Herbst 2016 stimmen mich zuversichtlich, dass der Eintritt in die Ordensgemeinschaft für mich die richtige Entscheidung war.“

Direkt nach der Profess beginnt für sie wieder ein neuer Lebensabschnitt: Sie zieht nach Berlin und wird an der Humboldt-Universität Deaf-Studies studieren. Dieses Studium vermittelt fundierte Kompetenzen für die pädagogische, therapeutische, sprachpraktische und beratende Tätigkeit mit Hörgeschädigten. „Für Gehörlose gibt es in Deutschland noch viel Nachholbedarf. Auch innerhalb der Kirche. Vielleicht kann ich ja einen Beitrag leisten, das zu ändern“, so Schwester Judith.

Sie gebürtige Meschederin wuchs in Schmallenberg schon mit ihrer Hörbehinderung auf, besuchte aber nur bis zum siebten Schuljahr eine Gehörlosenschule in Olpe. Dann ging es erst mal an der Regelschule weiter. „Meine Gebärdensprache ist daher nicht perfekt. Die will ich jetzt vertiefen und mehr zur Kultur der Gehörlosen erfahren“, sagt die ausgebildete Erzieherin. Dank starker Hörgeräte und eines kleinen Verstärkers kann sie sich auch mit Hörenden gut verständigen.

Ihre Ausbildung absolvierte die Schmallenbergerin am Berufskolleg Bergkloster Bestwig. Nach dem Abschluss erhielt sie eine Vollzeit-Anstellung in der Montekita neben dem Kloster und machte dort im Folgejahr noch das Montessori-Diplom. Erst dann trat sie in die Gemeinschaft ein.

 „Ich habe es als sehr positiv empfunden, dass die Schwestern nicht klammern. Sie wussten von meinem Interesse, dass ich eintreten will, drängten aber nicht“, sagt sie rückblickend. Im Noviziat hat Schwester Judith dann verschiedene Konvente kennengelernt. Auch erlaubte ihr die Provinzleitung, ein Praktikum in einem Gehörlosenkindergarten zu machen. „Die Arbeit in einer solchen Einrichtung könnte nach Abschluss des Studiums ein Einsatzbereich für mich sein“, erklärt Schwester Judith.

Der Bedarf an Pädagogen, die mit Gehörlosen umgehen können, sei groß: „Das ist eine der Nöte unserer Zeit. Schwester Maria Magdalena Postel hat uns aufgetragen, uns um die Nöte anderer Menschen zu kümmern. Das sehe ich als großes Geschenk. Denn ihr Auftrag lässt es zu, sich immer wieder neuen Nöten zu widmen.“

Auch in vielen Pfarrgemeinden seien Gehörlose abgehängt und könnten nicht wirklich am Gemeindeleben teilnehmen, weiß Schwester Judith. Daher sieht sie ihre zukünftigen Aufgaben eher im kirchlichen Bereich. Als sich beim Katholikentag in Münster im Mai dieses Jahres herumsprach, dass am Stand der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel jemand Gebärdensprache kann, suchten den an drei Tagen fast 20 Gehörlose auf. „Das zeigt, dass es großen Bedarf an Vermittlern zwischen Hörenden und Nicht-Hörenden gibt. Da ist noch viel zu tun. Vielleicht kann ich dabei ja helfen“, sagt die Profess-Schwester.

 

An der Professfeier nahmen ebenfalls Gehörlose teil. Sie waren dabei aber nicht abgehängt. Für die Übersetzung in Gebärdensprache hatte Schwester Judith gesorgt. Barbara Plümer, Gehörlosenseelsorgerin des evangelischen Kirchenkreises Siegen, hatte diese Aufgabe gern übernommen.

Presseinformation smmp