Hinsehen und schützen

Aktuelle Veranstaltungen und Termine 

Unter diesem Motto läuft seit einigen Jahren die Präventionsarbeit im Erzbistum Paderborn. Auch wir im Pastoralverbund Meschede Bestwig machen uns Gedanken zu diesem Thema und möchten, dass unsere Gemeinden sichere Orte für Kinder, Jugendliche und hilfebedürftige Erwachsene bleiben und noch sicherer werden.  Daher werden wir gemeinsam auch mit ehrenamtlich Tätigen ein Präventionsschutzkonzept erstellen und dafür Sorge tragen, dass wir respektvoll und achtsam miteinander umgehen. 


Mit einer Risikoanalyse startete vor den Sommerferien die Arbeit am institutionellen Schutzkonzeptes unseres Pastoralverbundes. Hierbei wurden die Gremien des Kirchenvorstandes und der Pfarrgemeinderat bzw. der Kirchengemeinderat jeder Kirchengemeinde um Informationen zu den Aktivitäten der eigenen Gemeinde gebeten.

In einem zweiten Schritt werden wir ein Team aus Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen bilden, um die weiteren Schritte zu erörtern und in die Wege

zu leiten. Zu einem späteren Zeitpunkt werden verschiedene Kinder- und Jugendgruppen am weiteren Prozess der Entstehung des Konzeptes beteiligt. Sollten Sie mitarbeiten wollen oder Fragen zum Schutzkonzept haben, melden Sie sich gerne bei Gemeindereferentin Stephanie Kaiser.

 

Parallel zur Entstehung des Präventionsschutzkonzeptes werden nach und nach die verschiedenen Gemeindegruppen zu Schulungen einladen, die über das Thema informieren sollen und für das Thema sensibilisieren möchten. 

 

Die nächsten Schulungstermine sind am Donnerstag, 5.9 und Donnerstag, 19.9 . Für diese  Präventionsschulungen sind noch einige wenige Plätze frei. Die Abende starten jeweils um 19 Uhr. Der Ort wird in der persönlichen

Einladung bekannt gegeben.


Anmeldungen nehmen das Pfarramt in Meschede oder Gemeindereferentin Stephanie Kaiser entgegen.

 

„Augen auf – hinsehen und schützen“, unter dieses Leitwort hat das Erzbistum Paderborn seine Anstrengungen und Maßnahmen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt gestellt. Aus diesem Leitwort wird deutlich, dass bereits das verstärkte Hinsehen - also das Nicht-Wegschauen - einen aktiven Schutz vor sexualisierter Gewalt darstellen kann!

 

Präventionsschulungen sind in diesem Zusammenhang wichtige Bausteine, damit das Thema „sexualisierte Gewalt“ nicht tabuisiert und umgangen, sondern offen und mit Wissen angegangen und in die Entwicklung einer neuen Kultur des achtsamen Miteinanders eingebettet wird.

 

Um unserer besonderen Verantwortung als Kirche für den Schutz uns anvertrauter Menschen nachzukommen, hat Erzbischof Hans-Josef Becker zum 1. Mai 2014 die Ordnung zur Prävention von sexualisierter Gewalt an Minderjährigen und schutz- ­oder hilfebedürftigen Erwachsenen in Kraft gesetzt.

 

Je nach Art, Dauer und Intensität im Umgang mit Kindern und Jugendlichen sowie mit erwachsenen Schutzbefohlenen werden gemäß dieser Präventionsordnung hauptamt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema „Prävention von sexualisierter Gewalt“  geschult.

 

In den Präventions-Schulungen bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer grundlegende Informationen zum Themenbereich Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“, lernen vorbeugende Maßnahmen kennen und erhalten Handlungsempfehlungen, um angemessen reagieren zu können.

Hier finden Sie weitere Informationen:

www.praevention-erzbistum-paderborn.de