Ausbildungskurse für Ehrenamtliche

Ehrenamtliche Hospizhelfer 

Die  Hospizidee  beruht  auf einem  Konzept  ganzheit- licher Begleitung schwer-kranker und sterbender Menschen und der ihnen nahestehenden Menschen. Sie begreift das Sterben als Teil des Lebens; wie das Leben, so ist auch der Tod ein individueller Prozess.

 

Unser Ziel ist es, dem schwerkranken und sterben­den Menschen mit hoher Fachlichkeit, Einfühlung und Sensibilität in seiner Ganzheitlichkelt zu begegnen, mit Respekt seine Wünsche zu beachten, seine Intimität zu schützen und ein helfendes Netz um ihn zu span­ nen, damit bis zuletzt ein würdevolles Leben in der Geborgenheit des eigenen Zuhauses möglich ist. Ein Konzept von menschenwürdigem  Leben bis zu­letzt.

Ehrenamtlichen Hospizhelferinnen fällt hier eine ganz besondere Rolle zu. Der ambulante Hospiz- und Palliativpflegedienst bietet hierzu ein einführendes Seminar in die Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase an.

Eine Informationsveranstaltung zum Seminar ist am Montag, 3. September um 18.30 Uhr in der Steinstraße 30 in Meschede.

Das Seminar beginnt am 15. September und endet am 12. April 2019.

Eine genaue Beschreibung des Seminars und alle Termine finden Sie auf dem Flyer. 

Vorbereitungskurs 2.pdf
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Vorbereitungskurs 1.pdf
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Trauernde hilfreich begleiten lernen 

‚Das Schlimmste für mich war, dass mir alle aus dem Weg gegangen sind!’ sagte mir ein Jugendlicher nach dem plötzlichen Tod seines Vaters. Er hatte kaum Gelegenheit, über seine tiefe Trauer zu sprechen. Andere erleben ihre Verluste besonders heftig in der dunklen Jahreszeit und vor allem auch an Wochenenden und Feiertagen, wenn alle anderen sich zu freuen scheinen.
Um aus dieser Hilflosigkeit im Umgang mit Trauernden heraus zu kommen, gibt es wieder das Angebot ‚Trauernde hilfreich begleiten lernen!’ Tiefe Trauer kann auch durch schwere Verluste wie Krankheit, Arbeitslosigkeit, Trennung von Vertrautem und anderes entstehen. Und jede Trauer ist anders!


Jeder Abend hat 3 Schwerpunkte: Die Auseinandersetzung mit eigenen Trauer- und Verlusterfahrungen, das Wissen um die verschiedenen Trauerphasen nach Verena Kast und die Einübung von geeigneten Gesprächsmethoden, um hilfreicher und angstfreier auf Trauernde zuzugehen, mit ihnen den Schmerz auszuhalten und sie vielleicht eine Zeitlang auf ihrem Weg einfühlsam begleiten
zu können. Wir werden auch die Arbeit von Menschen kennen lernen, die auf
besondere Weise mit Trauernden im Kontakt sind wie einen Notfallseelsorger, einen Bestatter und einen Hospizmitarbeiter. An einem Abend werden wir das Arnsberger stationäre Hospiz besuchen.
Eingeladen zu dieser Fortbildung sind alle, die sich auf eigene und fremde Verlusterfahrungen jeglicher Art einlassen wollen.
Der Kurs findet statt in Meschede-Calle im St.-Severinus-Haus, an 11 - 12 Donnerstag- Abenden vom 6.9. – 29.11.2018, von 18 – 21.15 Uhr. (Vermutlich auch in den Herbstferien?) Eventuell werden 2 Blöcke in Absprache mit der Gruppe auf einen Samstag gelegt, z.B. 29.9. oder 27.10.18.
Die Teilnahmegebühr beträgt 110 €. Die Teilnahme verpflichtet Sie anschließend nicht zu einer Begleitung, macht sie aber möglich und ist sicher herzlich willkommen.
Um weitere Fragen zu klären und wegen der Anmeldung wenden Sie sich bitte an die Kursleiterin Mechthild Westerbarkey (Tel. 0152 019 345 85) oder per E-Mail mechthild. westerbarkey@gmx.de