Überzeugende Lösung für neues Pfarrheim

Ansicht vom Stiftsplatz (1. Preis: Heinrich Wörner Ramsfjell, Dortmund)

Das Preisgericht hat im Architektenwettbewerb zum Bau eines neuen Pfarrheims mit Pfarrerwohnung in St. Walburga, Meschede, den ersten Preis einstimmig für den Entwurf der Architekten Heinrich Wörner Ramsfjell aus Dortmund vergeben. Zwei dritte Preise gingen an die Entwürfe der Architektinnen Clemens und Maas aus Arnsberg und des Architekturbüros Ansgar Bültmann aus Bestwig.

 

"Das neue Pfarrheim soll sich zwischen den denkmalgeschützten Gebäuden von St.-Walburga-Kirche und alter Vikarie zurücknehmen und zwischen diesen Gebäuden vermitteln", sagt Architekt Fritz Heinrich.

Sein Entwurf vereint Pfarrheim und Pfarrerwohnung in einem Gebäude. Im Erdgeschoss das großzügig angelegte Pfarrheim mit Seniorenbereich, großem und kleinem Saal, zwei Kleingruppenräumen sowie einem Jugendcafe und Außenbereich. Im Obergeschoss ein weiterer Konferenzraum und die Dienstwohnung des Pfarrers. Ein Verbindungsgang führt zur alten Vikarie als Verwaltungsbereich.

 

Die gestellte Aufgabe war eine große Herausforderung für die teilnehmenden Architekten: Die Anforderungen an ein Pfarrheim für die St.-Walburga-Gemeinde waren ebenso zu erfüllen, wie die Notwendigkeiten an zusammenschaltbare Räume, die sich aus der Situation des Pastoralen Raumes ergeben. Zugleich gab es hohe Erwartungen unter städtebaulichen Gesichtspunkten, da sich die Fläche direkt an den Stiftplatz anschließt und eine Durchlässigkeit zur Steinstraße hin wünschenswert war. Auch für die Dienstwohnung des Pfarrers und die Anbindung der alten Vikarie als Verwaltungsbereich gab es enge Vorgaben des Erzbischöflichen Generalvikariates. Nicht zuletzt sollte es eine gut nutzbare Außenfläche als Pfarrhof der Gemeinde geben.

Ansicht vom Stiftsplatz (1. Preis: Heinrich Wörner Ramsfjell, Dortmund)
Ansicht von der Steinstraße (1. Preis: Heinrich Wörner Ramsfjell, Dortmund)

Der Entwurf des ersten Preisträgers überzeugte das Preisgericht, dem folgende stimmberechtigte Mitglieder angehörten:

Herr Pfarrer Eickelmann als Vorsitzender des Kirchenvorstandes,

Frau Friederichs als Mitglied des Kirchenvorstandes und des Bauausschusses,

Herr Nieder als geschäftsführender Vorsitzender des Kirchenvorstandes und Mitglied des Bauausschusses,

Diözesanbaumeisterin Frau E. Freiin von Branca für das Erzbischöfliche Generalvikariat Paderborn,

Bürgermeister Hess für die Stadt Meschede,

Herr Feja - Architekt aus Recklinghausen,

Herr Scholz - Architekt aus Senden,

Herr Dewey - Architekt aus Viersen

 

Am Wettbewerb waren folgende Architekten beteiligt:

Architekturbüro Bültmann, Bestwig

Clemens und Maas Architektinnen, Arnsberg

Hans und Rolf Hennecke Architekten, Meschede

Architektengemeinschaft Schmidt & Mengeringhausen, Olsberg

Heinrich Wörner Ramsfjell - Architektur + Städtebau, Dortmund

schmersahl / biermann / prüßner Planungsgesellschaft mbH & Co. KG, Bad Salzuflen

Ansicht vom Stiftsplatz (1. Preis: Heinrich Wörner Ramsfjell, Dortmund)
Ansicht v. d. Steinstraße (1. Preis: Heinrich Wörner Ramsfjell, Dortmund)

 

Bei einer Gemeindeversammlung am 8. April 2014 wurde interessierten Gemeindemitgliedern unserer St. Walburga-Gemeinde in Meschede der Siegerentwurf des Architektenwettbewerbes zum Neubau Pfarrheim/Pfarrerwohnung und Umbau alte Vikarie vorgestellt. Architekt Gunnar Ramsfjell vom „Architekturbüro Heinrich Wörner Ramsfjell“ aus Dortmund erläuterte persönlich den Entwurf, der bei den Anwesenden breite Zustimmung fand. Zusammen mit dem Kirchenvorstand stand er dann für Rückfragen zur Verfügung und nahm aus dem Plenum wertvolle Anregungen für die nun folgende Detailplanung entgegen. Der Kirchenvorstand beantwortete zudem Fragen zum Planungsstand und zur Finanzierung.

Bei den nächsten Planungsschritten möchte der Kirchenvorstand die Gemeinde jeweils zeitnah informieren und im Austausch bleiben.