Der "pastorale Raum"

Erzbischof Hans Josef Becker hat die neuen pastoralen Räume, die ab dem 1. Januar 2010 schrittweise auf den Weg gebracht werden sollen, mit einem Zirkumskriptionsgesetz festgeschrieben. 

 

Wenn man sich die Größe der neuen Räume anschaue, könne man die anstehenden Herausforderungen für alle Beteiligten vor Ort deutlich spüren, so Erzbischof Hans-Josef Becker im Vorwort zu dem neuen Gesetz: „Eine einfache Überführung der bisherigen pastoralen Praxis auf die neue Größe ist nicht möglich!“ heißt es dort weiter. Das Ende der „additiven Pastoral“ sei in Sicht. „Deshalb stehen wir vor der großen Herausforderung, die Zukunft der Seelsorge neu zu gestalten, ohne auf die Nähe zu den uns anvertrauten Menschen zu verzichten“, betont der Erzbischof.

 

Das Zirkumskriptionsgesetz gebe auf organisatorischer Ebene eine Antwort auf die Zeichen der Zeit und Planungssicherheit bis zum Jahr 2030. Auf dieser Grundlage könne in den kommenden Jahren der pastoralen und spirituellen Entwicklung die entsprechende Aufmerksamkeit geschenkt werden. Erzbischof Becker: „Es geht nun darum, die anstehenden Veränderungen als geistlichen Prozess, als Wachsen auf den lebendigen Gott hin, zu verstehen.“

Bei allen Bemühungen gehe es um nicht mehr und nicht weniger als um das Weiterleben des christlichen Glaubens. Vor diesem Hintergrund sei ihm „die Berufung aller Getauften mit ihren unterschiedlichen Charismen ein Herzensanliegen“, hebt Erzbischof Becker hervor und hofft auf Unterstützung und viele kreative Ideen. (Erzbistum Paderborn)

 

Im kirchlichen Amtsblatt sind auf den Seiten 5 und 17 auch die Veränderungen für unsere Pastoralverbünde beschrieben, die ab 2012 einen neuen pastoralen Raum zusammen mit demPastoralverbund Meschede bilden werden.

 

Kirchliches Amtsblatt mit der Umschreibung der neuen pastoralen Räume (pdf)